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Das hier ist kein politischer (und ohnehin mehr als halbtoter) Blog, aber manche Dinge muss man einfach mal sagen, und da diese Leute sie deutlich besser sagen als ich:

http://www.metronaut.de/2014/12/liebeserklaerung-an-die-vielfalt-eine-weihnachtsbotschaft/

Ein wunderbares 2015 euch allen!

So ihr Lieben,

morgen habe ich mal wieder Jubiläum. Auf einem Sonntag, was ja zum feiern eher unspannend ist.
Aber eigentlich feier ich ja auch nie so groß. Nur letztes Jahr, zum 30. (darf man das zugeben?) habe ich ich wirklich alle, die ganze Bagage angefordert. Und die kamen auch alle!
Wahnsinn genug.
Also war mein bescheidener Plan für dieses Jahr: Mit ein, zwei, drei Mädels aus meiner näheren Umgebung endlich mal den lange geplanten DVD-Abend durchziehen und um 0.00 huldvoll ein paar Glückwünsche entgegen nehmen. Als Referenz ans Jubiläum dürfen die anderen Filme aussuchen, die ich jetzt endlich mal gesehen haben sollte.
Klingt doch nett. Oder?

Ich habe einen taktischen Fehler gemacht.
Als wir am letzten P&P-Nachnittag nach einem neuen Termin gesucht haben, habe ich erwähnt, das morgen auch ginge, aber eher schlecht, weil das mein Geburtstag ist. (Oder so ähnlich … die Details sind etwas unklar.)
Jedenfalls spielen wir jetzt morgen bei mir. Und ich kriege Torte und darf mir das Abenteuer aussuchen und überhaupt.
So weit, so cool.🙂

Mein zweiter ‚Fehler‘ war, im Schreiber-Stammtisch auf meinen DVD-Abend hinzuweisen. Der Stammtisch besteht zur Zeit, inklusive mir, im Allgemeinen aus ca. 4 Personen.
Heute Abend sind wir sieben. (!) Glaub ich, hab irgendwann aufgehört, mitzuzählen.
Und ich bin mal wieder dabei, Sitzgelegenheiten durchzurechnen. (Kann sein, dass ich die Bank vom Balkon reinholen muss)
Und jetzt koche ich gerade
(Ist das eigentlich normal, dass die Fingerkuppen danach aussehen und sich anfühlen, wie mit Krakelier-Lack überzogen?)
Und nachher bereite ich das vor. Und dann gehe ich nochmal los und kaufe … Alkohol. *g*

*bg*

Nimm das Leben, wie es kommt. Ein andere kriegst du nicht.

Omas Semmelknödel sind anders als das, was andere Leute für Semmelknödel halten. ( -> Kartoffelknödel mit Brotwürfel-Füllung)
Omas Semmelknödel, die besten der Welt und Einzig Wahren, sind eher so eine Art gekochtes Brot, mit Brotwürfeln im Teig.
Oma hat mir gezeigt, wie sie die besten Knödel der Welt macht, ich habe mitgeschrieben. Es gibt keine Fotos. (Glaube ich, müsste mal suchen gehen. Vielleicht habe ich welche von irgendwelchen Familienfeiern?) Vieles an dem Rezept ist mir rätselhaft. Aber macht es einfach so, wie Oma es macht und wie ich es hier getreulich wiedergebe. Dann wird es schon gut werden.

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person (und weil es ein Hefeteig ist) diesmal sogar mit fast genauen Mengenangaben.

min. 1/4l Milch
700gr Mehl
1 Handvoll Salz
1 Pack Hefe
Zucker
2 rohe Eier
Trockenes Baguette (oder Brötchen) soviel wie gewünscht

Schon bevor das Baguette trocken wird, sollte man es würfeln. Das kann man eigentlich immer machen, wenn Brötchen oder Baguette übrig bleiben und die Würfel dann aufheben.
Einen viertel Liter Milch erwärmen. Nicht kochen.
In eine große Schüssel das sieben, dann wird in das Mehl eine Mulde gedrückt.
Das Salz kommt daneben. (Meine Aufzeichnungen sind eher Stichworte, und es ist schon eine Weile her, dass ich sie gemacht habe, die Erinnerungen sind trübe … aber es scheint insgesamt ziemlich viel Salz zu sein. Fangt erstmal mit weniger an. Nachsalzen kann man später immer noch)
Dreiviertel der Hefe in die Mehl-Mulde geben und auf die Hefe in der Mulde 1/4l lauwarme Milch gießen.
Auf die Milch eine Prise Zucker streuen und alles zusammen ca. 15min ruhen lassen.
Zwei Eier aufschlagen und den Inhalt am Rand des Mehles platzieren, nicht in der Mulde.
Jetzt langsam, aber stur das Mehl mit dem Zeug in der Mulde verrühren. Oma nimmt dafür einen Kochlöffel, keinen Hanrührer. Dabei werden auch die Eier untergehoben.
Wenn der Teig zu trocken ist, weitere Milch unterrühren. Als Richtschnur: Der Teig sollte ungefähr die Konsistenz von Pizzateig haben.
Die Brotwürfel zufügen und unterheben. Am Ende sollte der weiße Teig braune Flecken haben, ungefähr so viele wie Rosinen in Kuchenteig.
Alles mit Mehl überstäuben. (Also wird etwas mehr als 700gr gebraucht.)
die Schüssel mit einem Tuch abdecken und ca eine Stunde ruhen lassen. Hierfür hat Oma eine besondere Konstruktion, die ich kurz erläutern werde:
Man nehme den Herd, darauf einen großen (großen) Kochtopf, in dem sich Wasser befindet, dass warm gehalten wird, aber auf keinen Fall kocht. Auf den offenen Kochtopf wird die Schüssel mit dem Teig gestellt, auf die Schüssel kommt das erwähnte Tuch.

Anschließend werden die Knödel geformt. Untergrund und Knödel dafür mit Mehl bestäuben. Ein Knödel soll ca so groß sein wie zwei Fäuste und sollte weiß und knubbelig aussehen, mit ein paar braunen Punkten.

Anschließend kommen die Knödel für 10-12min. in kochendes Wasser.
Die Knödel müssen schwimmen, und da sie von Anfang an recht groß sind und im Wasser noch aufgehen, empfielt sich ein wirklich großer Topf, oder das Kochen in mehreren Durchgängen in einem etwas kleineren Topf.

Nach den max. 12 Minuten werden die Knödel aus dem Wasser geholt und in etwa Fingerdricke Scheiben geschnitten.

Meine absolute Lieblingsbeilage zu allem mit Soße. Wild- oder Gänse- oder Sauerbraten. Manchmal lasse ich das Fleisch stehen und halte an mich an Semmelknödel, vollgesaugt mit Soße.
Die Reste kann man auch super in der Pfanne anbraten. Brutter, Salz, herrlich.

Sie lächelte und Luca konnte sich endlich von den Augen losreißen.
Ihr Gesicht war wie zerknittertes Papier. Wie die das Porträt einer schönen Frau, das man zusammengeknüllt und weggeworfen hatte, um es lange danach halbherzig wieder hervor zu kramen. Auch ihr Lächeln wirkte wie etwas, dass lange weggeräumt gewesen war.

Leber mit Salat

Wer „Ihhh, Leber!“ schreien möchte, darf das gerne tun. Ich zwinge ja keinen, irgendwas zu essen. Wer mutig genug ist, irgendwann mal, wenn er in der richtigen Stimmung ist, vielleicht mal u.U. Leber zu probieren, hat hier eine Möglichkeit der Zubereitung, die er im Hinterkopf für diesen Anlass speichern kann.

Der Rest dürfte ja sowieso kein Problem haben.

Gebraucht wird:

– Leber. Hühnchen nehme ich vor allem, weil es die in manchem Supermärkten Tiefgekühlt gibt. Ansonsten gilt: Leber so frisch wie möglich (Die meisten Schlachter in meiner Gegend schlachten Dienstag) und nicht zu häufig, wegen der möglichen Schadstoffbelastung. Eine Packung Tiefkühl-Hühner Leber reicht für mich für zwei Portionen

– Grüner Salat. Ich habe bisher Pflücksalat aus dem eigenen Garten, Feldsalat und Rucola erfolgreich ausprobiert. Wieder gilt: Eine Packung = zwei Portionen.

– Mehl

– Balsamico Essig

– Margarine

– Butter

– Salz und Pfeffer

So geht’s:

1. Leber waschen, mit Küchenpapier trocknen und sauber schneiden. Ich schneide Fett und andere gelbes Zeug weg sowie Leber-Material, dass mir kriselig oder von der falschen Farbe erscheint. Davon abgesehen schneide ich mundgerechte Stücke. Anschließend wende ich die Stücke in Mehl und pfeffere sie.

Paralell habe ich schon mal Fett in der Pfanne geschmolzen. Ich nehme hier meistens erstmal Margarine und mache die Pfanne nicht zu heiß (auf meiner 1-3 Skala mache ich Leber zwischen 1,5 und 2)

2. Die Leber kommt in die Pfanne und wird nicht zu schnell (!), nicht zu heiße Flamme, denk dran, von allen Seiten durchgebraten.

3. Während die Leber in der Pfanne ist, wasche ich den Salat, zupfe ihn in Stücke und fülle ihn schonmal in meine Schüssel.

4. Wenn die Leber fast durch ist, füge ich dem Fett noch Butter hinzu und salze die Leber. (Ich meine mich zu erinnern, dass man Leber erst am Ende salzen soll, damit sie nicht hart wird, fand es aber nie wichtig genug, das zu verifzieren, weil es auf jeden Fall nicht schadet, erst am Schluss zu salzen.) Herd ausschalten.

5. Fertig braten. Dann die Leber -Stücken mit einer Zange aus der Pfanne nehmen und zum Salat geben.

6. Zum flüssigen Fett in der Pfanne kommt jetzt noch ein Schuss Balsamico. Alles gut vermischen, dann dieses Dressing zum Salat, gut durchmischen – Auf geht’s!

Überraschender Themenwechsel: Ich persönlich und mit mir viele andere haben gerne mal Probleme mit dem Eisenwert, wenn sie Blut oder Plasma Spenden gehen. Wenn ich mal wieder gehe, mache ich mir am Abend vorher häufiger mal Leber mit Salat. Und im allgemeinen stellt der Eisenwert dann kein Problem mehr da.

Was Michail Kartal von Träumen nicht verstand, war, dass sie einem Pfeil glichen. Du kannst auf einen Pfeil nicht schauen, ohne seiner Richtung zu folgen. Du kannst nicht träumen, ohne zu wünschen, der Traum würde Realität.

Nur in Alpträumen erwacht man nicht.

Klar arbeite ich noch dran. Was habt ihr denn gedacht?

 

Und weiter geht’s:

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